CO2-Fußabdruck einer Live-Produktion – Fallbeispiel eines audiovisuellen akademischen Online-Formates anhand der Ringvorlesung "Verantwortung Zukunft"

Julia Schomburg; Patrick Muth; Roman Racky; Sebastian Vogt; Holger Rohn: Der vorliegende Artikel bietet eine anwendungsorientierte Vorgehensweise für die Erstellung eines CO2-Fußabdruckes am Beispiel der Live-Produktion eines audiovisuellen akademischen Online- Formates anhand der Ringvorlesung „Verantwortung Zukunft“. Methodisch wird der Ansatz der Ökobilanzierung nach DIN EN ISO 14044/14040 gewählt. Im Mittelpunkt steht die produktionsseitige CO2-Bilanzierung der Stoff- und Energieströme des eingesetzten Equipments. Es wird aufgezeigt, welche Herausforderung in Bezug auf die CO2-Bilanzierung aufgrund der Inhomogenität des eingesetzten Equipments entsteht. Unter der Annahme eines deutschen Strommix beträgt der CO2-Fußabdruck einer Folge der Ringvorlesung ca. 14 kg CO2-Äquivalente (CO2e). Dabei zeigt sich, dass zwei Drittel dieses Wertes auf die produktionsseitigen Energieströme zurückzuführen ist und die Gesamtemission stark von der angenommenen Nutzungsdauer des Equipments abhängig ist.

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